Das war im Jahr 2006
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Zusammenfassung: Besuch des Motorschirmpokals in Crawinkel, Firma Turnpoint (Miniplane), Marion und andere, Motorschirmmesse Basse Ham (Frankreich). Warten...und warten... auf die Zulassung und Verkauf des Miniplane 125. Am 10.Dez. 2006 war es dann soweit, mit 7 Monate Verzögerung. Auch der Nachbau NimbusR80 der viel preiswerter zu haben ist, hat noch keine Zulassung. So ist das in Old Germany. Auf dem Foto rechts: der Miniplane bei seinen 100h-Testflügen die man dem DULV nachweisen muß. Also warten und warten...

Vieleicht habe ich dieses Jahr zwei Fliegerkollegen. Frank hat im letzten Jahr schon mal seine UL-Drachenlizenz erworben. Das Gleitschirmfliegen steckt hoffentlich noch einige andere um Radeberg an. Dann könnte man sich mal ab 2008 den Kopf zerbrechen über eine eigene Flugwiese nach 25.
Auf der FreeFlight 2006 in Garmisch wurden viele neue Leichtmotoren (19kg) auf der Basis von Snap- und Top80-Motoren gezeigt, die noch durch die DULV-Zulassung müssen. Oben der neue Snap (Red-Snap) aus Ungarn. Ist etwas leichter. Warum nicht gleich so? Hier das FB-System. Die Konstruktion ist bis auf den Käfig klein zu verpacken aber 2kg schwerer als der Red-Snap. Ob er auch in Deutscland zugelassen wird steht in den Sternen.
Der Red-Snap mit integriertem starren Gurtzeug, das haben zur Zeit alle Hersteller im Angebot, 2kg leichtere Konstruktion, austauschbarem Tank. Nachteil: das Hauptgestell ist nicht mehr so klein auseinanderzunehmen. In den USA kann man den schon kaufen. FB-Prototyp mit beweglicher Aufhängung. Das ist doch nicht etwa die Idee von Airgate. Bessere Luftanströmung und ein größerer Tank machen längere Flüge möglich.
Und hier eine Idee aus Norwegen die dort im Sommer umgesetzt werden soll. Ein Motor für Drachen und Gleitschirm. Ob der sitzende Flug im Drachen besser ist? Seminargruppentreffen und Himmelfahrt an einem verregneten Tag im Ferien-Lama-Dorf Pobershau bei Marienberg
Und am Samstag beim Motorschirmpokal in Crawinkel. Es regnet und ist kalt. Jedenfalls konnte man sich gut unterhalten. Hier die Idee eines Doppelsitzertrikes nebeneinander. Rechts der SnapEntwickler Marcus von FreshBreeze. Jedenfalls ist der obige neue Snap eine erlaubte Kopie die es nur in Ungarn gibt und in Deutschland keine Zualssung erhalten wird. Mit dem neuen Gurtzeug wird der Snap um 1kg schwerer. Mit Gurtzeug wiegt das Teil jetzt wieder ganze 23kg. **** Crawinkel ist ein sehr schöner abgelegener Flugplatz ohne Segelflugbetrieb. Optimal für den Motorschirm von denen es hier über 15 Klubmitglieder gibt. Camping ab dem 3.Tag 5Euro oder 17Euro Jahresgebühr.
Landegebühr 3Euro/Tag. Übrigens es gibt diesmal keine Bilder vom Motorschirmpokal sondern vom neuen Paramotor Miniplane mit Top80-Motor. Das Flugzeug ausgepackt aus einer Kiste 80x40x40cm und Montage auf den folgenden Bildern Der Motor hat alle Vorteile des FreshBreeze-Snaps, hat 2 PS weniger und ist sehr klein zu zerlegen. Der äußere Käfigring ist aus Fiberglas und nicht so stabil wie der Snap. Der 12Liter Tank kann auch noch größer werden!!
Jedenfalls wird der Markt jetzt für die Hersteller immer enger, weil viel neues Zeug auftaucht. Und so ist es schwer eine ehrliche Auskunft zu den Sachen zu bekommen. Testpiloten arbeiten meistens nur für eine Firma. Das andere ist alles schlecht. Der neue kleine Motor ist erst mal durch den DULF-Test (Lärmmessung) gefallen. Sie hoffen im 2. Anlauf die Bedingungen zu schaffen. Jedenfalls ist der DULF-Tester überzeugt das die das schaffen. Na wir werden mal sehen. Kann sich nur noch um Monate handeln.
Dieser Motor läuft jedenfalls schon seit mehreren Jahren weltweit sehr erfolgreich. Hatte jedenfalls bisher keine Change wegen den DULF-Richtlinien. Mit der stark steigenden Zahl von Motorschirmpiloten ändert sich die Politik beim DULF. Um die Lärmmessung überhaupt zu erfüllen, werden sehr große Schirme (die natürlich langsam sind) eingesetzt. Nach der Zertifizierung können nun schnellere Schirme zugeordnet werden die für die kleinen Motoren eine höherer Sinkrate haben und damit den Lärmtest nicht mehr bestehen.
Also jedes Gesetz kann irgend wie umgangen werden wenn viel Geld im Spiel ist. Und so werden in Zukunft in Deutschland kleinere Motoren zugelassen die viel Krach machen. Wie im Bild zu sehen werden die Fiberglasrohre zusammengesteckt und zum Kreis gebogen. Alle Teile sind einzeln zu wechseln. Wenige Teile sind geschweißt.
Der ganze Motor wiegt mit Gurtzeug 18kg und hat einen 12-Liter-Tank. Mit einem langsamen Schirm liegt der Verbrauch bei 2,2Liter/h. Laut Forum sind Flugzeiten von 5 bis 7 Stunden mit einer Tankfüllung möglich. Diese Verbindung könnte der Knackpunkt sein. Sieht jedenfalls sehr filligran aus. Ich werde jedenfalls mal nach Stephanskirchen bei München bei Turnpoint vorbeifahren. Liegt ja am Chiemsee in einer schönen Gegend.
Auf dem Weg dorthin werde ich wieder Station bei Marion machen. So das Ding ist aufgebaut und das Gurtzeug eingehangen. Integrierte Gurtzeuge wie jetzt neu bei FreshBreez gibts im Auslaund schon lange. Und so groß ist das Teil, wenns am Auto hängt. Korbdurchmesser 1.3m mit 125cm Propeller. Übrigens vom 23 bis 25 Juni ist wieder die Welt-Motorschirmmesse in BasseHam in Frankreich.
Zu Besuch bei Marion in Offenbau über Pfingsten. Wanderung im "Kleinen Elbsandsteingebierge" mit Jerry und Hexa. Richtig: im Altmühltal bei Sonthofen an der Altmühl und den Sandsteinfelsen im Miniformat. Auf dem Schäferfest im Nachbarort gabs so einiges zu sehen. Wer sich traute konnte selber mal Wolle schneiden.
Mümchen: Im Englischen Garten gibts seit kurzem eine künstliche Welle für Surver. Und weiter gehts nach Stephanskirchen am Chiemsee wo Tournpoint den neuen Motor vorbereitet.
Jedenfalls wirds noch eine Weile dauern bis alles zugelassen ist. Das Originalgurtzeug muß auch verändert und zugelassen werden. Hier mal eine Karte der UMTS-Abdeckung in Unterwössen,damit ich ordentlich arbeiten kann. Über den BayernViewer(SatKarte) suche ich mir dann den optimalen Standplatz aus. Hier in Unterwössen gibts die Süddeutsche Flugschule (z.B. hier kein UMTS) wo ich den A-Schein zuende machen kann. Natürlich nur mit dem neuen Schirm und das kann dauern. Von den 40 Höhenflügen werden 3 Stück/Tag in Unterwössen 380m und einer/Tag in Kössen(Österreich) geflogen. Und das alles für ca. 250Euro.
Hier in Kössen gehts mit der Seilbahn auf den Unterbergshorn(1700m) zum Startplatz an der Bärenhütte in 1500m Höhe. Ohne Thermik ist ein 15min absegeln in einem super Alpenpanorama möglich. Die Einzelfahrt kostet 11Euro die 5fer-Karte 43Euro. Das Eldorado für Drachen und Gleitschirme. Am Sonntag bin ich mal hochgewandert und habe ne weile zugesehen. Die Luft war voller Schirme. Drachen drauen sich nur wenige her. Jedenfalls in 3 Stunden ist einer mit offenen Beinschlaufen weggestartet und ein Drachen den Hang runter gestürtzt. Keine Verletztung!
Im Vergleich zum Bergfliegen ist das Motorschirmfliegen in ruhiger Luft viel einfacher und sicherer. Man kann sofort abbrechen oder landen. An den steilen Berghängen ist das nicht möglich. Hier mal die Aussicht vom Gipfel des 1700m hohen Unterbergs. Wieder in Deutschland bei Marquartstein bin ich mal auf die Hochplatte (1587m) marschiert, ne nur bis zum Staffnalm ein Startplatz für Drachen und super Blick ins Tal und Chiemsee. Jedenfalls habens die Drachen schon schwer bei schwacher Thermik. Alle sind abgesoffen. Nur der eine Gleitschirm konnte gute Höhe aufbauen.
Auf dem Foto ist der weltweit erste Para-Antrieb mit Elektromotor aus den USA. Das Teil hat 18PS wiegt 22kg. Die Spezialakkus kosten 2000 Dollar und sind 1600mal wiederaufladbar. Damit sollen Flugzeiten bis 30 Minuten möglich sein. Na ja wers glaubt. Als Weiterentwicklung soll ein Direktantrieb eingesetzt werden. Video So am 17 Juni gehts langsam über paar Seen nach Frankreich zur Motorschirmmesse (wo obiger Motor zum Verkauf angeboten werden soll). Übrigens gestern SMS erhalten: Der neue Motor hat den DULV-Lärmtest bestanden. *** Es ist der 23.Juni und super Wetter in Basse Ham (Frankreich).
Natürlich gabs keinen Elektromotor zu sehen. Zum Gleitschirmflug ohne Thermik und Höhenverlust werden ca. 2KW benötigt. Wie sieht ein 200Ah-Akku mit 12V aus? Für Litium Ionen kann man 1/4 des Gewichtes ansetzen. 15min-Flüge dürften machbar sein, mehr nicht. Dafür gabs schöne leichte Trikes von Adventure zu sehen. Ein 20Litertank ist in der Sitzschale integriert für 5h Flugzeit. Man sitzt also fast im Sprit. Und diese Teil war der Renner. Um den Propeller ist kein Käfig, den zum Aufziehen des Schirmes wird er über die Räder angetrieben. Erst wenn der Schirm oben ist wird der Propeller gestartet. Auf dem Dach liegt der Gleitschirm. Das Teil ist am Abend sogar mit Licht geflogen. Klasse!!
So was gabs noch Neues? Keine 4-Taktmotoren. Keine Elektromotoren. Keine noch leichteren 2Takt-Motoren. Bei 18kg scheint das Limit derzeit zu liegen. Und wie man auf dem Bild sieht, auch langsam für Frauen interessant. EasyGlider, ein Stand aus Deutschland der den Miniplane-Top80-Motor kopieren will weil patentfrei. Damit dürften die Preise nicht weiter steigen. Jedenfalls will er 1000Euro unter den anderen liegen. Fertigung in CSSR.
Hier die gute Kopie NimbusR80 mit spanischem R80-Motor. Hat 1PS mehr. Da viele Teile aus Stahl statt ALU sind wiegt er nicht 18kg sondern 24kg wie der SNAP. Gerät muß noch durch den DULV. Und hier der Miniplane Top80 am Mann. Ca. 18% der Leute fliegen das Teil und sind zufrieden. Fresh Breeze sagt: "kauf den SNAP der Miniplane fällt dauernd aus".
Das WillIchHabenTeil. Mal sehen wie lange das noch mit der Zulassung dauert? 100 Flugstunden, Technische Zeichnungen, Deutsches Handbuch und Gewichts- wie Falltest sind noch fällig. Dann die Schirmzuordnung. Die neue Auspuffkonstruktion aus Alu und verchromte Rohre sind wieder etwas leichter und sehen schöner aus als in schwarz. Zur Zeit wird der Top100 mit 20PS und 400g weniger Gewicht entwickelt. Also für Leute über 80kg.
Hier der Top80-Motor mit 20 statt 12-Liter-Kanister. Einige sind auf Überlandflug zur Messe geflogen. Damit kann man gut 7h mit ca. 45km/h unterwegs sein. Am Samstag war bei schönstem Wetter wieder Rekordfliegen. Der Opa im Vordergrund ist auch mit Miniplane Top80 gestartet. Diesmal wollten ca. 210 Piloten zugleich in die Luft.
Hier noch mal einige News zum Elektromotor: Auf der Messe konnte man viel dazu disskutieren. Neue Systeme haben z.B. folgende Daten: 30kg mit Käfig und 1,4m Propeller 196Zellen LiPo-Akku mit 43,2V und 28,8Ah, Schub=40kp=70% der Eingangsleistung, 12KW-Motor wird rasch 80C heiß und hat 90% Wirkungsgrad, Akku wird handwarm bei 200A Stromaufnahme unter Volllast. Max. Flugzeit 20min oder 2mal 80kg-Mann auf 1000m Höhe bringen. Herstellungskosten zur Zeit 3000Euro. Davon kostet der Akku 1800Euro. Also vielleicht noch 4Jahre dann gehts los. **** Die Preise für den Miniplane Top80 mit DULV-Zulassung sind raus: 4100 Euro!!! Viel zu teuer für ein neues System ohne Servicequalität. So kommen die nicht gegen den Snap (Fresh Breeze) an der genauso viel kostet aber Serviceteile am nächsten Tag in der Post liegen. Laut neuesten Infos wird die endgültige Zulassung noch 2 Monate dauern. Also wird diesen Sommer nichts mehr. Vielleicht ist der Miniplane-Nachbau mit Powerplay zu haben. Ich kann warten. Das Problem Kombinationsschirm: Wenn man keinen Platz im Auto hat braucht man einen kleinen Motor und ein Schirm fürs Berg und Motorfliegen. Seit neustem müssen sichere Bergschirme mit DHV1 im oberen/3 beim Aufziehen verzögert sein, weil bei älteren Schirmen viele Piloten beim Rückwärtsstart am Berg rausgedrückt worden sind. Das hat am Motor den Nachteil beim Nullwindstart. Der Schirm bleibt hinten hängen oder geht sogar in den Sackflug. Nur der SwingPowerplay erfüllt nach alter Reglung beide Flugarten. Bei Starts ohne Motor muß das überschießen durch rechtzeitiges bremsen verhindert werden. Und genau diesen Schirm läst Turnpoint nicht zu sondern nur ihre eigenen und die sind mir zu heiß. Der KombiSchirm Golden hat DHV1-2 und der Taurus ist ein reiner Motorschirm. Die Einzelzulassung beim DULV ist seit neuesten etwas aufwendiger weil Betrug gemacht wurde. Viele Testpiloten wollen die anspruchsvollen Testmanöver nicht mehr fliegen.
Am 13.Juli hat der Miniplane-Nachbau Nimbus 80 aus der Slowakei den DULV-Lärmtest bestanden. Mit 2900 Euro Einführungspreis dürfte es für den Miniplane schwer werden. Hier mal ein Zusammenbau beim Hersteller HOL-PROP im Nachbarland. Weil der Rahmen aus Stahl ist wiegt das ganze Teil 24kg statt 18kg wie der Miniplane.
Zum Nimbus 80 mit 16PS gibts noch den gewichtsgleichen Motor Nimbus 120 mit 20PS. Kostet auch 3000 Euro und könnte auch als Trike-Motor eingestzt werden. Auch Miniplane wird dieses Jahr noch einen 18kg 20PS-Motor raus bringen. Wie gesagt die endgültige DULV-Zulassung wird noch 2 Monate dauern. Die große Frage ist aber: sind 1000Euro 6kg Gewichtsunterschied wert? Bei Rahmenbruch kann dieser normal geschweißt werden. Alle Rahmenteile sind Standardprofile.
Der Auspuff ist gegenüber dem Miniplane größer und schwerer. Miniplane hat einen Doppelrohr-Schalldämpfer aus ALU. Auch der Luftfilter ist am Miniplane kleiner und leichter als beim Nimbus R80.
Mit den 20PS-Motoren können dann auch solche Leichtrikes angetrieben werden. Der Powerplay-Schirm ist bis 140kg zugelassen. Die Trikekombination wiegt ganze 120kg mit mir. Das in Spanien entwickelte Trike aus Edelstahl ist sehr stabil und wiegt nur 12kg. Hat keine DULF-Zulassung. Der Fiberglaskäfig des Miniplane-Motors müßte dann durch Alurohr ersetzt werden.
Mit einem 15PS-Motor reicht der Schub nicht mehr für einen Wiesenstart. Auf Asphalt dürfte es gehen. Also noch auf den 20PS-Miniplane warten? Die ausgeklügelte Konstruktion läßt sich sehr klein zusammenpacken.
Achtung! News ---- Eine Neuentwicklung im Gleitschirmbereich kommt: Reflexprofiele, nix für die DULV Krabbelgruppe, nur für richtige Motorschirmpiloten! -- 62km/h sollen damit möglich werden und dem Drachenfliegen den gar aus machen. Über den Trimmer wird das Geschwindigkeitsprofil von 37km/h bis 62km/h im Fluge eingestellt. Weil der DULV sich gegen diese und andere Neuentwicklungen sperrt hat sich vor kurzem ein neuer Motorschirm-Verein gegründet (DMSV-Deutscher Motorschirm-Verband e.V.) www.motorschirm-verband.de -- Die wollen sich aktiv gegen den Flugplatzzwang und andere wichtige Dinge kümmern. Na da sind wir mal gespannt was der DULV jetzt so macht. -- Der Swing Powerplay kann auch über Trimmer und Beschleuniger bis 51km erfliegen aber sehr instabil (ist in Deutschland verboten!) Zur Zeit sind drei neue Schirme (Revolution,Reaction und Action) mit dieser Technik im Ausland verfügbar. Durch die Reflextechnik soll die Kappe bei der hohen Geschwindigkeit stabiler werden. Die Firma Dudec aus Polen entwickelt einen Anfängerkombischirm mit dieser Technik. Ich denke das die anderen Hersteller nachziehen werden. Der Schirm hat in der beschleunigten Einstellung eine Gleitzahl von 8+ und das ist sehr gut. Also kaum höherer Spritverbrauch. Im Bild ist der Gurt mit den Anlenkungspunkten A,B,C,D von links nach rechts und das Schirmprofil zu sehen. Also im Moment passiert sehr viel. Warten kann sich nur lohnen. 60km/h mit 3,2Liter wie mit dem Mofa unterwegs. Mit 12Liter sind bei Nullwind am frühen Morgen oder Abend 225km drin. Wahnsinn!!!
In Belgien gibts einen MiniplaneClub. Siehe Foto. Bei 8C wurde hier ein Motorschub von 49-52kp bei 9230-5250 U/min gemessen (Snap 54kp). Ein Testflug mit 100kg-Mann hat Startgewicht von 131kg. Mit 15% der Zeit Vollgas (4,61L/h) und 85% der Zeit 53%Gas (2,0L/h) wurden 119,4 km in 3:50h geflogen. Der Tank war damals nur 7,5 Liter groß!!. Heute 12 Liter. Noch einige Daten: Fluggeschwindigkeit ca. 31km. Flughöhe war ca. 300m, Wind ca. 10km. Da ich ganze 30kg leichter bin sind die Werte noch besser. Als Flügel kam ein ganz normaler DHV1 -Schirm zum Einsatz. -- Und wie die Belgier so sind habense gleich mal ein 12kg-Mini-Trike konstruiert. Daß das ganze auch fliegt ist auf dem folgenden Fotos zu sehen.
Der Start wird wohl nicht einfach sein? Durch den DULV geht sowas nie weil kein Überrollschutz!.
Das geht bestimmt noch kleiner? ---- nächstes Bild: Und wieder haben 3 neue Leichtmotoren die Lärmmessung beim DULV geschafft. Auf dem Bild der gleiche Motor Top80 wie im Miniplane. Nur der Rahmen ist stabiler und weniger luftig. Der Schub soll 48kp betragen. Alle Motoren von FlyProducts sind auch sehr klein zu demontieren. Der Käfig ist stabiler. Mit den Motoren Top80/Snap und Sky100 wiegen die Teile zwischen 20 und 22kg. Der Tank fast 16 Liter!! Das Einrohrkäfigsystem ist in Planung. Schirm Swing Powerplay ist schon zugeordnet. Endgültige Zulassung und Kauf bei www.Skybooster.de in ca. 2 Monaten. Na da sind wir mal gespannt was noch kommt.
Rekord: dieser Motor hier mit 29PS-Black-Devil-Maschine läst sich noch kleiner zerlegen als der Miniplane. Ist aber 3kg schwerer und der Tank schattet den Luftstrom unten stark ab. Und das dazugehörige 15kg-Trike ist auch schon vom DULV mit SwingPowerplay140 zugelassen. Natürlich nur mit 26PS-Simunini-Motor Gold130 (28kg).
Und hier mal paar Daten zum neuesten Flügel ActionGT von Paramania-Powergliders. Noch nicht DHV zugelassen. Startgewicht ohne Motor 75-115kg, mit Motor 85-175kg!!! 66Zellen - Low-speed=30km/h!! Fast-TrimSpeed=50km/h Trim+Beschleuniger-Speed=65km/h. Minimales Sinken 1m/s!!! Max=3m/s bei 65km/h. Preis=3700 Euro !!!!!!!!!!!! Also nix zum kaufen nur zum staunen. Die DHV-Einstufung wird über 2 liegen. Also nichts für Anfänger. In Basse Ham wurde von der gleichen Firma ein noch schnellerer Flügel gezeigt. Jedenfalls ist jetzt klar warum soviele Loopings mit Motor zu sehen waren. Denn bei den hohen Geschwindigkeiten soll der Flügel hart wie ein Brett sein. Mit über 7kg ist der Schirm auch relativ schwer, dickeres Material. Das Durchfliegen von Thermikblasen ist dann wie im Drachen.
Neues gibts vom R80-Motor: Auspuff und Luftfilter wurden verkleinert und sind dem Miniplane jetzt ähnlich. Damit wiegt der Motor jetzt 22,5 kg statt 24kg. Zum Miniplane ist er damit nur noch 1kg schwerer. Im rechten Bild das alte Modell. Es ist Mitte September und beide Motoren (Miniplane und Nimbus) haben noch immer keine DULV-Zulassung. Damit ist für dieses Jahr wieder Schluß denn im Oktober wirds zu kalt. Die 3%-Mehrwertsteuer sind im Mai 2007 wieder rein. Auf ein Neues.
Hier mal eine schöne Fotomontage von einem Video: Der Weltmeister Matieu mit Motor am Reflexschirm in Basse Ham. Motorschirmmesse 2006 in Basse Ham (Frankreich) von oben an der Mosel. Im Hintergrund Frankreichs klevere Atomenergiepolitik.
Nach langem hin und her steht der Gleitschirm fest. Der Advance Epsilon5/28 ist ein sehr guter DHV1-2 Thermikschirm mit großem Gewichtsbereich von 78-108(130)kg, der im oberen DHV-Gewicht fast ein DHV1ser Schirm ist. In unruhiger Luft fliegt er gegenüber anderen Hochleistern sehr gedämpft. Mit einer Gleitzahl von 8,7 hat er auf Steckenflügen viele Siege eingefahren. Damit ist er optimal für kleine Motoren. Die Vorschießtendenz ist gering. Der Nullwindstart etwas anstrengender. Mit 2600Euro ist er relativ teuer. Farbewahl gelb. Hat leider noch keine Zulassung auf den Miniplane. Also abwarten. Neu!! Winglets nun auch am Propeller von Parasport. Das Bild zeigt eine Propellerhälfte dessen Ende mit einem Winglet versehen wurde um die Randwirbel zu verringern. Bei Flugzeugen wird dies schon länger an Tragflächen eingesetzt. So kann man etwa 8% Sprit sparen, oder den Schub entsprechend erhöhen. Auch sinken die Propellergeräusche. Die Winglets am Advance Epsilon5-Schirm verbessern entgegen der Firmenausage das Flugverhalten nicht. Erst bei 60km sind die Randwirbel störend. Mal sehen wann die anderen Propellerhersteller das übernehmen.
Im Gegensatz zur Elektromotorentwicklung in den USA hat die Firma Helix ein Modell entwickelt mit sehr hohem Wirkungsgrad. Die Akkus sind in der Rückenschale integriert und reichen für einen 20min-Flug. Die Motoreneinheit ist sehr gut konstruiert. Keine langen Kabel zum Akku. Jedenfalls scheinen nur Riesen damit zu fliegen. Daten: 10KW(2200U/min)-Motor 50V,200A / 48V/500A-Regler / 14x3,6VLiIonAkku-15kg / 1,8m-Propeller / Gesamtgewicht: 32kg / Max-Schub:55kg / Lärm: 53dbA bei 30% Gas -> Also gleiche Daten wie der Miniplane 125, nur das der 7 Stunden am Stück fliegt und dabei 59dBA (DULV) laut ist!! Wieder mal eine leichte Trikekonstruktion aus den USA fürs Eigenbau Mikro-Trike. Und was gibts noch Neues: FreshBreeze-Chef Michael Werner sitzt im DULV-Vorstand!! -> Reflex-Schirme werden nun auch in Deutschland zugelassen!!! Der Flugplatzzwang für Motorschirme wird für eine Testphase in einem Bundesland aufgehoben!!! Endlich tut sich was in Deutschland. Die nächste Generation von Gleitschirmen mit Gleitzahlen um 9 sind im Kommen!!! Neuer 910km Motorschirm- streckenrekord mit Epsilon5 in 12Stunden und 50Liter Sprit. Sowie 6,2km Höhenrekord in 5 Stunden alle vom Spanier Morillas mit 16PS-100qcm-Motor aufgestellt.
Zur Motorschirmausrüstung gehört auch ein dem Startgewicht geeigneter Rettungsschirm. Seit vielen Jahren wird die Rundkappe erfolgreich eingesetzt die ein sinken zwischen 4,6-5,1m/s ermöglicht (entspricht Sprung aus 5m Höhe). Der DHV empfielt aber eine ca. 20% größere Rettung für eine Landung ohne gesundheitliche Folgen. Für ein Startgewicht von 115kg ist also eine 140 Rettung notwendig. Diese wiegt 2,7kg (28x28x12cm) und hat damit ein sinken von 3,6-4,0m/s. Preis: 566 Euro. Nachteile: Rundkappen bilden eine Scherenstellung mit dem Gleitschirm der das Sinken verstärkt. Der Gleitschirm muß eingezogen oder abgetrennt werden. Rundkappen neigen öfter zum Pendeln. Das Öffnungsverhalten ist zuverlässig und schnell. ---- Eine Neuentwicklung für kurze Öffnungszeiten in niedrigen Höhen bietet die SevenUp-Rettung mit 120kg. Siehe nächstes Bild. Nach der Streckphase fängt beim SevenUp sofort die Öffnungsphase der Basis an. Herkömmliche Rundkappen bilden hier zuerst für lange Zeit eine so genannte Birnenform aus, bis sich die Basis von oben her mit einem Schlag öffnet. Beim SevenUp öffnet sich die Basis bereits während des ersten Einströmens von Luft. Dadurch wird die Öffnungszeit kleiner und der Öffnungsschlag vor allem bei hohen Geschwindigkeiten deutlich reduziert. Pendelstabilität: flach geschnittene, herkömmliche Rundkappensysteme neigen durch das fehlen von definierten Abrisskanten in der Regel sehr stark zum Pendeln. Anders jedoch der SevenUp. Die 6 äußeren Kappen bilden definierte Abrisskanten, die das Pendeln auf ein bislang unbekannt niedriges Niveau reduzieren. Preis: 595 Euro. Die maximale Sinkrate 6,3m/s ist sehr hoch. Es gibt keine größere Rettung. Gewicht: 2,3kg.
Seit 1997 gibts die Papillon-Rettung von Vonblon mit folgenden Vorteilen: schnellst mögliche Öffnung durch neuartige Fülltechnik, geringste Sinkrate (3,1m/s), voll steuerbar wie ein Gleitschirm, damit kann man Lee, Wolken und gefährliche Hindernisse umfliegen wenn noch genügend Zeit ist. Aktiv oder passiv (herkömmlich ohne Eingriff) verwendbar, sehr pendelstabil, Landen wie mit einem Gleitschirm, keine Scherenstellung zwischen Rettung und Gleitschirm mehr, Gleitschirm muß nicht mehr abgetrennt werden, er wird hinterhergezogen, gemächliche, stressfreie Grundgeschwindigkeit, durch die enorme Leistung 2-3 mal so langes fliegen, und haben dadurch wesentlich mehr Zeit und deutlich weniger Stress. Wie auf Bild zu sehen wird nur ein Gleitschirmgurt ausgehangen. Video1 Hier die Landung mit Gleitschirm. Bei Karabienerbruch bleibt die Rettung wegen der Quertraverse weiter fliegbar. Fülltechnik: Die Papillon hat sozusagen über den ganzen Schlauch Schlitze und dadurch kann diese Reserve in der selben Zeit sich wesentlich schneller füllen als eine Rundkappe. Daten: Fläche=41qm, Sinkrate 3,5m/s bei 110kg, Gewicht=2,7kg, DHV Zulassung bis 140kg, Preis: 690 Euro. Bei normalen Windverhältnissen und einer Grundgeschwindigkeit der papillon von 10-15 km/h kann man auch mal eine "Mit-Wind-Landung" riskieren. Mit Windgeschwindigkeiten von 15-20 km/h, dann hat man die Möglichkeit und auch die Zeit dazu (da 2-3 mal längere Flugzeit) durch Ziehen einer Bremsleine gegen den Wind zu drehen. Welche Rundkappe kann das bieten. Farbwahl: Rot.Video2
Dieser neuartige Innencontainer ist das Ergebnis vieler Tests. Aufgrund der neuartigen Konstruktion gewährleistet dieser Innencontainer eine rasche und sichere Öffnung. Die Bremse erbrachte einen Höhengewinn von ca.15m, gemessen mit der Erdbeschleunigung von 0 an. Bis jetzt gab es eine Bremse lediglich in Form von einem Angeknüpften kleinen Fallschirm. Dieser verlängert die Baulänge des ganzen Systems und ist nicht einfach zu aktivieren. Weiters war der Vorteil eines Wurfcontainers nicht mehr gegeben. Denn beim Wurf bremst der herkömmliche Bremsschirm den Container sofort ab. Bei Kollision mit einem anderen Piloten oder grosser Verwicklung mit den Leinen usw. ist es oft erforderlich das Rettungsgerät einige Meter in den freien Raum zu werfen. Zudem kann sich das Rettungsgerät mit dem angehängten Bremsschirm verwickeln. Die Rettung im Frontkontainer bietet folgende Vorteile: Symmetrische Anbringung, immer im Blickfeld, beidhändig auslösbar, Integration handelsüblicher Rettungsgeräte möglich, Verstellmöglichkeit mittels Trimmer, flache Oberseite mit Klettband zur optimalen Anbringung von Geräten, Sicherungsschlaufen für Instrumente, verstärkter, nach vorne abstehender Auslösegriff, universell einsetzbar. Instrumentenabdeckung möglich. Nachteil: schwieriger Einstieg ins Gurtzeug oder Demontage (einseitige Öffnung, Fehlerquelle), Beingurte sind schlecht zu kontrollieren. Trotzdem überwiegen die Vorteile. Preis: ca. 80 Euro. Im Forum wird heftig über die Papillon-Rettung gestritten. Trotzdem nutzen immer mehr Acropiloten dieses System. Ich denke in 5Jahren wird sich dieses System durchgesetzt haben. Jedenfalls gibt es keine Negativmeldungen zu dieser Rettung.
Zum Schluß noch zwei schöne Bilder: Morgenflug Abendflug. Zurück zur Hauptseite